Community Forum

Forum-Navigation
Du musst dich anmelden um Beiträge und Themen zu erstellen.

Serverempfehlung

Hallo,

ich bin neu hier und habe gleiche eine Frage:

Welchen Anbieter könnt Ihr für einen 7days Server empfehlen?

Momentan sind wir eine Gruppe von bis zu 10 Spielern die sich immer mal wieder treffen und dann verschiedenste 7 days Spiele spielen, d.h. ich bräuchte:

  1. 7 days to die Server
  2. 10 Slots
  3. auch ältere Versionen zu aktivieren
  4. verschiedene Konfigurationen zu aktivieren
  5. Backups zu erstellen
  6. Mods zu installieren
  7. Karten zu erstellen
  8. auch anspruchsvolle Bauwerke zu bauen (z.B. einen Tower vom Bedrock bis zum Himmel)

Und das alles dann auch noch zu einem vernünftigen Preis  😉

viele Grüße

Thomas

Moin.

Zu 1: 7 Days to Die Server findest Du bei nahezu allen (Server-) Hostern. Ich Ich für meinen Teil habe mit Nitrado und 4Players.net schlechte Erfahrungen gemacht und bin mit meinen Gameservern seit einigen Jahren bei G-Portal absolut zufrieden.

Darüber hinaus hat allerdings auch Strato interessante Angebote, insbesondere was die Linux-V-Server angeht und auch die Linux-Root-Server sind interessant.

Zu 2: 10 Slots sind bei Game-Server-Hostern für einen guten 7 Days Server, auf dem Du auch bauen willst, zu wenig. Selbst wenn Du nur mit max. 10 Leuten spielen willst. Das Problem bei den Hostern ist, die Slot-Anzahl bestimmt den Server-RAM. Wie viel RAM mit welcher Slot-Zahl garantiert verfügbar ist, darüber schweigen sich die meisten Hoster, auch G-Portal, leider aus. Lediglich bei den Premium EPS-Servern hast Du in der Regel im Vorfeld der Bestellung eine Anzeige.

Nun ist der RAM bei einem Server für 7 Days to Die zwar nicht so kritisch wie bei einem Client, der min 8 GB braucht um halbwegs rund zu laufen. Dem Server reichen weniger. In der Regel kommt ein Server mit 5 aktiven Spielern mit 2 GB RAM aus. Aber diese 2 GB RAM gibt es meist erst ab 20 Slots. Und gerade wenn Du mit mehreren Leuten große Bauprojekte planst (Punkt 8), möchtest Du lieber noch ein bisschen mehr haben. Also solltest Du für einen guten 7 Days to Die Bauserver wenigstens 25 Slots einplanen.

Anders sieht die Sache aus, wenn Du in der Lage bist, einen Server selbst zu verwalten. Dann ist ein Linux-VServer bei z.B. Strato eine echte Alternative mit wesentlich mehr Power fürs Geld.

Der Vorteil von einem Hoster wie G-Portal besteht in drei Punkten:
1. Du zahlst den Server im voraus für meist 30 Tage. Brauchst Du ihn irgendwann nicht mehr, kannst Du ihn zum Ende des Vorauszahlungszeitraumes vom einen auf den anderen Tag platt machen.
2. Du kannst das Spiel auf dem Server jederzeit ändern. Mehr noch, bei ausreichender Slot-Zahl kannst Du mehrere Gameserver mit verschiedenen Spielen parallel betreiben.
3. Du hast einen guten Support. Gibts ein Problem oder ein besonderes Anliegen (Punkte 3 und 4), macht Du ein Support-Ticket dazu auf und in der Regel, wenns nicht gerade Sonn- oder Feiertags ist, kümmert sich der Support in unter 4 Stunden darum.

Der Preis dafür, ist die vergleichsweise schlechte Hardware und der Umstand, dass Du z.B. einen Voiceserver wie TeamSpeak extra mieten musst.

Bei eines VServer von Strato oder anderen Hostern, musst Du alles selbst verwalten - und zwar auf Linux. Windows-Versionen der Server haben bei etwa gleichem Preis deutlich schlechtere Hardware. Außerdem mietest Du einen Server da für meist min. 1 Jahr zu einem monatlichen Festpreis, der in der Regel alle 3 oder 6 Monate vom Konto abgebucht wird. Kürzere Laufzeiten gibts nur gegen Aufpreis.

Dafür gibt es da aber wesentlich mehr Power. Während Du bei Game-Hostern wie G-Portal bei einem 20 Slot Server in der Regel so um die 2 GB RAM und 2 virtuelle CPU-Kerne zur Verfügung hast und der Backup-Speicherplatz sich meist auf runde 5 GB beschränkt, bringt ein Linux-VServer von z.B. Strato bei etwa gleichem Monatspreis 8 virtuelle CPU-Kerne, garantierte 16 GB RAM, und 800 GB beliebig verwendbaren Speicherplatz auf SSD mit sich. Der Support beschränkt sich dort aber auf generelle technische Probleme. Die übernehmen für Dich keine Anpassung des Spiels. Auf der anderen Seite, kannst Du darauf beliebig viele Spiele einrichten - wozu Du aber jeweils selbst die Serverversionen laden und installieren musst. Weiters liegen hier die Vorteile darin, dass es keine Beschränkung der Spielerzahl durch den Hoster gibt und dass Du auch einen TS-Server selbst hosten kannst - mit beliebiger Slot-Zahl und beliebigen Add-Ons, die bei Game-Hostern allesamt extra kosten.

Zu 3, 4, 5 und 6: Ist bei einem guten Game-Hoster wie G-Portal kein Problem. Ältere Versionen stehen meist direkt über Menü zur Verfügung, ebenso wie diverse Mods. Einige Mods erfordern allerdings auch das Ersetzen von DLL- und anderen an sich gesperrten Dateien. Die kann man dann nur jeweils vom Support über ein Support-Ticket installieren lassen, was bei G-Portal bislang aber ohne Probleme funktioniert hat.

Für Backups steht ein begrenzter Speicherplatz zur Verfügung. Der reicht in der Regel für 10 Backup-Spielstände, einige Game-Hoster auch mehr. Die Backup-Intervalle sind aber meist eingeschränkt. Das Problem hat ein VServer wiederum nicht. Da lässt sich über eine Cronjob (Linux Taskplaner) auch minütlich ein Backup ziehen, falls erforderlich. Und bei, siehe oben, 800 GB Festspeicher, passen da eine Menge Backups drauf.

Was verschiedene Konfigurationen angeht, ist der VServer eindeutig im Vorteil. Bei GameHostern hast Du zwar in der Regel FTP-Zugriff auf die meisten Spieldateien, aber eben nicht auf alle. Und es ist an Dir selbst, die Original-Dateien herunter zu laden und zu sichern und Deine Anpassungen selbst hoch zu laden und zu verwalten.

Zu 7: Karten lassen sich auf beiden Varianten erstellen. Bei GameHostern dauert es aufgrund schwächerer Hardware in der Regel nur länger. Aber es geht, selbst auf dem kleinsten Server.

Wesentlich sinnvoller wäre aber ohnehin, die Karten auf dem eigenen PC zu generieren und anschließend auf den Server zu laden. So hat man wenigstens eine Vorschau und kann neue Karten auch mal kurz anspielen, bevor sie auf den Server kommen.

Zu 8: Groß-Bauprojekte brauchen auf 7 Days Servern vor allem RAM. Bei einem GameHoster kriegst Du den nur durch höhere Slot-Zahlen. Da brauchst Du dann eben, wie schon geschrieben, mindestens 20 Slots, auch wenn selbst 10 Slots für die reine Spielerzahl auf dem Server schon zu viel wären.

Was die Preise angeht: 25 Slots bei G-Portal kosten 19,50 Euro pro 30 Tage, bei 30 Tagen Laufzeit. In Sachen Linux-VServer bekommst Du die oben schon beschriebene Hardware 8 virtuelle CPU-Kerne, 16 GB garantierten RAM, 800 GB SSD für 19 Euro im Monat - allerdings bei 365 Tagen Mindest-Laufzeit. Bei nur 30 Tagen Laufzeit erhöht sich der Preis auf 23 Euro.

Empfehlung:
Für den Einstieg, nimm einen 25 Slot Server bei G-Portal und Co. Einfache Verwaltung, breiter Support und wenns Dir nicht zusagt, bist Du nach 30 Tagen wieder raus.

Später, für aufwändigere Projekte bietet sich ein VServer an. Wesentlich mehr Power, uneingeschränkte Anpassbarkeit, TeamSpeak, Webseiten, etc. ohne Aufpreis, keine Beschränkung der Slotzahl durch den Vertrag. Dafür musst Du Dich allerdings um alles selbst kümmern.

Willst Du hingegen auch bei einem VServer einen Support haben, der Dir alles abnimmt, liegen die Preise deutlich höher und zwar mindestens bei 26 Euro im Monat plus 30 Euro Einrichtungsgebühr bei jährlicher Laufzeit und 28 Euro plus 30 Euro Einrichtungsgebühr bei monatlicher Laufzeit. Dafür gibt es hier gegenüber obiger Beschreibung statt 800 GB SDD in der Regel 2 x 2 TB HDD.

 

Es gruselt ... Fuffel de André

Wer Nichts weiß und weiß, dass er Nichts weiß, weiß viel mehr als der, der Nichts weiß und nicht weiß, dass er Nichts weiß 🙂